Stand: Januar 2009
Hauptstadt Hanoi
Wahlspruch: "Unabhängigkeit, Freiheit, Glücklichkeit"
Amtssprache Vietnamesisch
Staatsform Sozialistische Volksrepublik mit Einparteiensystem
Staatsoberhaupt Präsident Nguy?n Minh Tri?t
Regierungschef Premierminister Nguy?n T?n Dung
Fläche 331.690 km²
Einwohnerzahl 86.116.560 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte 257,8 Einwohner pro km²
BIP nominal (2007)[2] 70.022 Mio. US$ (60.)
BIP/Einwohner 818 US$ (141.)
HDI 0,733 (105.)
Währung Ð?ng
Unabhängigkeit von Frankreich am 2. September 1945 erklärt, 1954 anerkannt
Nationalhymne Ti?n Quân Ca
Nationalfeiertag 2. September
Zeitzone UTC+7
Kfz-Kennzeichen VN
Internet-TLD .vn
Telefonvorwahl +84
Lage:
Südostasien.
Fläche:
332.378 qkm.
Bevölkerungsdichte:
259 pro qkm.
Hauptstadt:
Hanoi. Einwohner: 1.546.508 (Schätzung 2009).
Staatsform:
Sozialistische Republik seit 1980. Verfassung von 1992. Der Nationalversammlung gehören 498 Mitglieder an, die auf Vorschlag der Kommunistischen Partei (DCSV) alle fünf Jahre gewählt werden; daneben Staatsrat als ständig amtierendes Gremium.
Geographie:
Vietnam ist ein 3260 km langer Landstreifen am Südchinesischen Meer, der im Norden an China und im Westen an Laos und Kambodscha grenzt. Das Land wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt; in der Landesmitte gibt es auch tropischen Regenwald.
Sprache:
Amtssprache ist Vietnamesisch; Englisch wird immer mehr zur zweiten Landessprache. Chinesisch wird ebenfalls gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache.
Religion:
Überwiegend Buddhisten, aber auch Anhänger des Taoismus, Konfuzianismus, Hoa Hao und Cao-Daï sowie Christen (überwiegend römisch-katholisch) und Muslime.
Ortszeit:
MEZ + 6. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Vietnam.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter + 6 Std. und im Sommer +5 Std.
Netzspannung:
220 V, 50 Hz.
Regierungschef:
Nguyen Tan Dung, seit Juni 2006.
Staatsoberhaupt:
Nguyen Minh Triet, seit Juni 2006.
Klima:
Hai-Van-Pass (Wolkenpass)Das Klima unterscheidet sich erheblich zwischen Nord- und Südvietnam.
Der Norden weist ein gemäßigtes tropisches Wechselklima auf,
es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober.
Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar,
heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober.
Die Wetterscheide zwischen diesen Gebieten bildet der Wolkenpass nördlich von Ðà N?ng.
Während der Regenzeit wüten häufig Taifune,
die besonders im Mekong-Delta,
aber auch in anderen Küstenregionen Überschwemmungen anrichten können.
Wichtige Städte:
Die zwei mit Abstand wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Hà N?i und die Hafenstadt Thành ph? H? Chí Minh (H?-Chí-Minh-Stadt), früher Saigon.
Während letztere eine der schnellstwachsenden Boomstädte der Welt ist, hat Hà N?i das Image, ruhiger und eleganter zu sein.
In der Tat ist in wirtschaftlichen Belangen Hà N?i gegenüber der südlichen Metropole recht weit im Hintertreffen.
Weitere wichtige Städte sind die Hafenstädte Ðà N?ng, H?i Phòng und Nha Trang,
die in ihrem Stadtbild einen starken französisch geprägten Einfluss haben, bis hin zu Kirchen und Villen.
Die Städte Hu? als Hauptstadt während der letzten Kaiserdynastie und die kaiserliche Sommerresidenz Ðà L?t im südlichen Hochland sind von großer geschichtlicher Bedeutung und ziehen auch viele Besucher an.
Für Touristen interessant ist auch die Handelsstadt H?i An. Reine Industriestädte sind hingegen Vinh, Ninh Bình, M? Tho oder B?n Tre.
Die gesamte Küste ist mit touristisch teils unerschlossenen Stränden übersät. Beispiele dafür sind Mui Né, Long H?i und Vung Tàu am Südchinesischen Meer sowie Hà Tiên am oder die Insel Phú Qu?c im Golf von Thailand.
Währung:
Neuer Dong. Währungskürzel: D, VND (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 200, 500, 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 (sowohl der neue als auch der alte Schein), 100.000 und 500.000 D. Münzen gibt es im Wert von 200, 500, 1.000, 2.000 und 5.000 D.
Geldwechsel:
US-Dollar werden bevorzugt angenommen, allerdings können andere Währungen ebenfalls getauscht werden. Man sollte US-Dollar in kleinen Scheinen mitführen.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard:
Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in Vietnam an zahlreichen Geldautomaten akzeptiert aber nicht in Geschäften. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Kreditkarten:
Visa, MasterCard und Eurocard werden in großen Hotels und Reisebüros akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks:
Reiseschecks sind nur äußerst beschränkt verwendbar. Sie werden in großen Hotels und Banken angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
Devisenbestimmungen:
Bei der Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen besteht Deklarationspflicht für Beträge im Gegenwert ab 5 Mio. D. Bei der Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen besteht Deklarationspflicht für Beträge im Gegenwert ab 3000 US$. Alle Quittungen sollten aufbewahrt werden.
Öffnungszeiten der Banken:
Mo-Fr 08.00-16.30, Sa 08.00-12.00 Uhr.
Vorsichtsmaßnahmen:
Bilharziose-Erreger kommen v.a. im Mekong-Delta vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt verstärkt von April bis Oktober besonders im Mekong-Delta und Ho Chih Minh-Stadt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
V. a. in den ländlichen Gebieten tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.
Fleckfieber tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht v.a. von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Pest-Fälle wurden sporadisch aus den Provinzen Gia-Lai, Cong Tum, Lam Dong und Phú Khán gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge:
In den größeren Städten gibt es Krankenhäuser und in allen Provinzen Gesundheitszentren, die Einrichtungen sind jedoch begrenzt. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Vogelgrippe:
Ende 2003 wurde der Influenza-Virus A(H5N1) zum ersten Mal in Vietnam bestätigt. In Vietnam gab es bisher die meisten menschlichen Fälle von Vogelgrippe.
Bis Mitte Juni 2007 waren wieder 16 der 61 Provinzen befallen. Neben den traditionellen Schwerpunkten im Mekong-Delta (S) und im Norden sind jetzt auch Gebiete in Zentralvietnam beteiligt. Im Juni 2007 sind zwei Menschen am H5N1-Virus gestorben.
Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Klima:
Im Norden subtropisch mit heißen Sommern und milden Wintern, im Süden tropisch. Monsun zwischen Mai und Oktober
Sitten & Gebräuche:
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.
Kleidung: Zurückhaltende Alltagskleidung ist meist angebracht.
Fotografieren: Flughäfen, Häfen und ähnliche Anlagen dürfen nicht fotografiert werden.
Trinkgeld wird offiziell ungern gesehen, ist aber besonders im Süden weit verbreitet.
zollfrei einkaufen:
Folgende Artikel können momentan zollfrei nach Vietnam eingeführt werden:
400 g Zigaretten und 100 Zigarren oder 500 g Tabak (nur Personen ab 18 Jahren);
1,5 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22%) und 2 l alkoholische Getränke und Spirituosen (Alkoholgehalt bis zu 22%) und 3 l andere alkoholische Getränke (nur Personen ab 18 Jahren);
5 kg Kaffee und 3 kg Tee;
Parfüm für den persönlichen Bedarf;
andere Waren im Gesamtwert von maximal 5 Millionen D.
Einfuhrverbot:
Drogen, Schusswaffen und pornographisches Material.
Anmerkung:
Bei der Einreise müssen zwei Zollerklärungen ausgefüllt werden, die man bis zur Ausreise aufbewahren sollte.
Vietnam National Administration of Tourism:
80 Quan Su Street, VN-Hanoi
Tel: (04) 942 39 98.
Internet: www.vietnamtourism.com
Vietnam Tourism:
30A Ly Thuong Kiet, VN-Hanoi
Tel: (04) 826 40 89.
Internet: www.vn-tourism.com
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam:
Elsenstraße 3, D-12435 Berlin
Tel: (030) 53 63 01 08.
Internet: www.vietnambotschaft.org/
Mo-Fr 09.00-12.30 und 13.30-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo, Mi, Do 09.00-12.30 und 13.30-17.00 Uhr.
Generalkonsulat in Frankfurt/M.
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam:
Felix-Mottl-Straße 20, A-1190 Wien
Tel: (01) 368 07 55. Konsularabt.: Tel: (01) 368 07 55 10.
Konsularabt.: Mo, Mi, Fr 09.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr.
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam:
Schlösslistrasse 26, CH-3008 Bern
Tel: (031) 388 78 78.
Internet: www.vietnamconsulate.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
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